Wovon ich noch erzählen wollte ...

30.11.2018 Der Adventskalender 2018 von Tortula

Auch in diesem Jahr habe ich wieder einen Adventskalender für Sie zusammen gestellt. 

Klicken Sie gleich hier für den kurzen Weg zum Kalender.

Das diesjährige Thema ist: Deutsch-Amerikanische Weihnachten in der alten, großen, roten Kuhnstube

   

   

Die Möbel habe ich Ihnen bereits in der Ausgabe 06/2016 der www.tortula.de vorgestellt. Sie können das gern noch einmal nachlesen. Klicken Sie dazu einfach hier oder gehen Sie direkt in die rechte obere Schublade der Kommode - dort finden Sie die Kuhn Veröffentlichungen aus der Vergangenheit und natürlich ist auch die alte Maxistube dabei. Sie finden sie unter dem Titel: Eine große Stube - ein Traum in Zinnoberrot. Damals standen die Möbel noch in einer Pappschachtel. Im letzten Winter habe ich mich entschlossen, daraus eine Dauer-Weihnachtsstube zu machen. Dazu haben mein Mann und ich ein großes Gehäuse gebaut und alles weihnachtlich dekoriert. Wenn Sie finden, das die Stube etwas viel „Weihnachten“ bekommen hat, haben Sie natürlich vollkommen recht. Das ist jedoch gewollt. Alles, was Weihnachten in Amerika und in Deutschland ausmacht kommt hier geballt zusammen.

Jeden Tag wenn Sie ein Türchen öffnen, werden Sie eines der Miniaturen aus dieser besonderen Stube entdecken. Ich wünsche Ihnen viel Freude dabei. Aber bitte nicht mogeln! ....

Kommen Sie gut durch die schöne Adventszeit!


03
.11.2018 -  
Bärbel - Hitty - die Erlebnisse einer 
glücklichen Puppe
oder
Bärbels (nicht des Kaisers) neue Kleider - Teil 1
  

Für Nichtsammler und weniger fantasievolle Menschen klingt die nachfolgende Geschichte unter Umständen ein wenig albern, vielleicht sogar lächerlich. Doch wir, die wir mit unseren Puppen leben, wir können verstehen, wovon Helena Jarzemskaja erzählt.

Bevor Frau Jarzemskaja zu Wort kommt, hier noch ein paar Informationen über Bärbel - den Star dieser Erzählung.

 

   

 

Bärbel kommt aus Katzhütte. Sie wurde in der Porzellanfabrik Hertwig & Co wohl Ende der 20er Jahre gefertigt. Bärbel ist etwas Besonderes. Bitte sagen Sie jetzt nicht, stimmt doch nicht, sie wird hin und wieder in dem großen Internet- Auktionshaus angeboten. Das stimmt, aber nur teilweise. Dort kommt eigentlich immer nur die kleinere Version zur Auktion. Die Hauptperson dieser Geschichte ist 16,5 cm groß. Auch wenn sie ihre imposante Haube bereits in einem früheren Leben verloren hat, so steht es außer Frage, dass sie eine Spreewälderin darstellen sollte. Ich habe auch eine 13 cm Puppe, das ist die, die immer mal wieder angeboten wird - mit Haube.

   

 

 

In meiner Sammlung stand sie viele (sehr viele) Jahre in einer Vitrine. Niemand - auch nicht sie selbst - hätte je gedacht, dass sie eines Tages einmal eine eigene Stube bekommen (das ist eine ganz andere Geschichte) und einen großen Internetauftritt erhalten würde.

Doch jetzt genug vorab. Jetzt soll endlich Helena erzählen:

   

   

Wissen Sie nichts über Bärbel? Wirklich nichts gehört? Wieso kann es sein? Sie ist so ein hervorragendes, hübsches Mädchen - stellen Sie sich vor: Nur 16 Zentimeter hoch, doch sie hat sich entschieden eine sehr lange Reise von Deutschland in die Ukraine nach Kherson zu machen! Von der Elbe an die Dnepr.“ Eine sehr tapfere kleine Puppe. Gewiss, sie ist nicht nach „irgendwo“ gereist. Sie sollen auch wissen, dass manche kleine deutsche Puppen eng miteinander befreundet sind. So ist es auch mit Bärbel und ihren drei Wittig-Cousinen. Früher waren diese bei Bärbel zu Gast, bevor sie sich auf den Weg zu ihrer neuen Puppenmutter in die Ukraine machten. Sie haben eine schöne Zeit bei Bärbel und ihrer Puppenmutter verbracht und sie versprachen sich bei ihrer Abreise ins neue Puppenleben ewige Freundschaft - auch wenn sie so weit voneinander entfernt sein würden - und das ist ihnen gelungen. 

  

   

Doch es kam ein Tag, der Bärbels ruhiges Leben total verändert hat. Sie hat ein Buch gelesen - über eine andere kleine Puppe. Aus Amerika, die heißt Hitty. Ja, Puppen können auch lesen - wenn ihre Puppeneltern etwas lesen, lesen sie mit. Haben Sie das nicht gewusst? Bärbel sowie ihre Puppenmutter Sigi waren von der Geschichte von Hitty sehr begeistert - und das nicht ohne Grund! Wenn Sie das Buch selbst lesen - machen Sie das unbedingt! - werden Sie alles verstehen.

   

   

Es ist daher kein Wunder, dass die beiden sich ein und dasselbe gewünscht haben: Puppenstube und Kleidung, die denen von Hitty ähnlich sind. Mit der Stube ging alles ganz einfach - Bärbels Puppenmutter und ihr Mann waren die Besten unter den Besten auf diesem Gebiet. Doch wer näht die Kleidung für die kleine Bärbel? Die Frage blieb ohne Antwort, die arme Bärbel konnte nicht schlafen ... bis sie ihre Träume mit den Wittig-Cousinen besprochen hatte.

   

   

Die haben gesagt: "Liebe Cousine Bärbel, unsere Puppenmutter näht gut und sie könnte dir helfen, doch es gibt, leider, ein Problem .... Wir haben keine Puppen deiner Größe in unserer neuen Puppenfamilie. Es ist zu schwierig, ein gut sitzendes Kleid auf die Entfernung zu nähen. Könntest du uns besuchen - das wäre schön. Doch es ist vielleicht zu weit und zu gefährlich: Du bist ja so klein und - wir sollen miteinander ehrlich sein - sehr zart und zerbrechlich!" So haben die Wittig-Cousinen gesprochen. Doch die kleine tapfere Bärbel war anderer Meinung. Sie hat entschieden, so weit nach Osten zu fahren, um neue Kleidung - die Hitty ähnliche Kleidung, von der sie so lange träumte - zu bekommen! Sie dachte - warum denn nicht? Hitty war ebenso klein - doch sie ist so viel gereist - ich will wie sie sein, und ich werde auch reisen! Ihre Puppenmutter war damit einverstanden und Bärbel machte sich auf die Reise.

   

   

Alles war gut überlegt und wurde ordentlich verpackt: Stoff, Accessoires, Spitze und die Bärbel selbst – so konnte die Reise beginnen. Wir wissen bis jetzt nicht, wie sie verging und was Bärbel während der Reise erlebt hat. Kann sein, eines Tages wird sie uns das erzählen.

   

   

Doch eines wissen wir genau - sie ist in Kherson in der Ukraine angekommen und bei ihren Wittig-Cousinen eingetroffen. Sie wurde herzlich begrüßt und alle vier waren sehr froh, sich wieder zu sehen! Doch alle Mädchen gleichen sich, wenn die Rede auf Mode kommt - und kurz nach der Ankunft haben sie Bärbels Koffer ausgepackt, einen großen Spiegel geholt - und die Arbeit begann:

   

 

Welche Spitze passt besser zum künftigen Festtagskleid? Und zum Alltagskleid? Und die Knöpfe - es gibt eine ganze Menge, was sollen wir wählen? Wird die Haube nicht zu dunkel? Das Unterkleid nicht zu kurz? Die Unterhosen nicht zu breit? Sollen wir uns nicht alle solche Kleider nähen lassen?! Bärbel, warum stehst du bis jetzt in deiner alten Tracht? Zieh alles schnell aus! Die Arbeit beginnt:)"

   

 

Ja, es herrscht viel Aufregung in Helenas Haus im 2.176 Kilometer entfernten Kherson. Nur selten dringt etwas davon hierher nach Norddeutschland. Doch bald wissen wir mehr, Helena hat versprochen, es gibt eine Fortsetzung dieses ganz besonderen Fashion Events. Die Abonnenten des Newsletters erhalten sofort Nachricht, wenn es weiter geht. 

Also: Fortsetzung folgt. Wenn Sie sich noch nicht für den Newsletter eingetragen haben, sollten Sie das hier mit einem Klick gleich nachholen.

   

 
Text Helena Jarzemskaja
Fotos Helena Jarzemskaja und Sigi Ulbrich
Prolog und Epilog Sigi Ulbrich

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Vielleicht ist es ja auch etwas für Sie.

Sie suchen einen bestimmten Artikel? Möchten ihn noch einmal lesen? Schauen Sie doch in die Schubladen der Kommode. Vielleicht haben Sie ja Glück und er ist noch da? Für die Neuerscheinungen aus der letzten Zeit finden Sie vielleicht auch gleich hier den Link:

01.09.2018 - Hitty, Her First Hundred Years
19.08.2018 - Meine Kristall-Haube

29.06.2018
- Münchner Kindl von Edi
11.07.2018 - Mein kleines Strandhaus - Nachtrag
01.07.2018 - Mein kleines Strandhaus
01.07.2018 - Künstlerpuppen und antikes Spielzeug - Sammlung Inge Harck
18.04.2018 - Wohnkultur der 50er Jahre
01.04.2018 - Die Hasenschule
01.03.2018 - Mein kleiner Fernsehstar - die Zwei-Gesichterpuppe von Schildkröt
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