- Eine Puppe der „biggi“/Waltershausen (um 1991) präsentiert ein Waffeleisen, 11,6cm von Zapfen zu Zapfen, Eisenguss, Anfang des 20.Jahrhunderts, Freilichtmuseum Hessenpark/Neu-Anspach.
Die Zapfen sagen uns, daß noch ein Eisenring zu diesem Spielzeug dazugehörte, mit dessen Hilfe es so in die Feueröffnung der Herdplatte eines Kohlenherdes eingesetzt wurde, daß es um 180 Grad drehbar war, sobald die erste Waffelseite den erstrebten Bräunungsgrad erreicht hatte. Nicht für dünne, knusprige Waffeln ist das Gerät gedacht, sondern für „dicke“. Im aufgeklappten Zustand sind deutlich die regelmäßigen Vertiefungen zu erkennen, wie sie auch moderne elektrische Waffeleisen aufweisen. Die Rückseiten sind gekennzeichnet mit „Liliput“ und den Buchstaben „EAM“ im Kreis. Leider konnte keiner der befragten Fachleute daraus die Herkunft aus einer bestimmten Eisenhütte entnehmen.
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- Kohlekästen - alt und neu
Aus Kohlekästen füllte man das Brennmaterial direkt in den Ofen. Sie waren also eine Art von Zwischenlager zwischen dem Anliefern der Kohle und ihrem Aufbewahren im Schuppen oder Keller einerseits und dem Verbrauch andererseits. Der alte Kohlekasten links im Bild wurde auf grünem Grund in Weiß und Rot bemalt, unter anderem mit Vögeln und Blütenranken.
Er gehört zum Bestand Freilichtmuseums Hessenpark/Neu-Anspach. Das etwas größere neue Modell rechts daneben trägt auf kohlschwarzem Grund goldene Ornamente. Im Maßstab 1:50 wurde es von Bodo Hennig nach einem Original von 1920 gestaltet.
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