Rund um den Puppenherd
Text und Fotos: Stefanie Ludwig

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  • Das notwendige Ende jeder Küchenarbeit: der Abwasch! Immerhin gebietet die Porzellanpuppe von Eva-Maria Cutik/Dreieich über einen Abwaschtisch im Stil der 50er Jahre (über Töpferei Lösel/Nürnberg-Eibach). Email-Schüsseln im Auszug: Münder-Email/Pohle; Kaffeegeschirr: Marburger Kunsttöpferei M. Schneider; Backformen (Savarinform: 10cm Durchmesser) und Ausstechförmchen: Städter/Allendorf. 

    Ein Kätzchen aus der Kösener Plüschtier- manufaktur hat unter dem Auszug Schutz vor Wasserspritzern gesucht und hofft noch auf den einen oder anderen Kuchenkrümel.

Woher nehmen?

Hauswirtschaftliches Spielzeug unserer eigenen Zeit findet man in den Einzelhandelsfachgeschäften oder in den Spielzeugabteilungen der Kaufhäuser. Eine Reihe in- und ausländischer Hersteller widmet sich speziell dem Gebiet „hauswirtschaftliches Spielzeug“, wobei es z.Zt. in den Firmenstrukturen einige Veränderungen zu geben scheint, was bedeutet, daß einige meiner Herstellerangaben für die Vergangenheit, aber nicht unbedingt auch für die Gegenwart gelten können.

Es gibt aber noch zwei weitere Quellen: zum einen die jahrtausendealte Tradition, kleine Gerätschaften aus dem eigenen Hausstand in Kinderhände zu geben, also Geschirr und Gerät in für sie passender Größe. Die Grenze zwischen Spielzeug und „großen“ Stücken ist dabei fließend und in beide Richtungen offen. So erinnere ich mich an ein weißes Krüglein mit Zwiebelmusterdekor, gemarkt Villeroy & Boch/Dresden, das ich voller Stolz in einem Innsbrucker Antiquitätengeschäft erwarb und das sich später, nach Konsultation des Herstellers, als kleinstes Exemplar einer alten Krugserie („von klein bis groß“) erwies. Und was die Umkehr betrifft: auf dem Frühstücksbrettchen wird Teig für Miniaturplätzchen ausgerollt, um nach dem Spiel flugs wieder zu einem Frühstücksbrettchen zu werden.

Text und Fotos: Stefanie Ludwig

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