Wovon ich noch erzählen wollte ...

08.01.2019 - Bärbel - Hitty - die Erlebnisse einer glücklichen Puppe
oder
Bärbel hat geschrieben - Teil 3

Eigentlich sollte Bärbel schon viel früher wieder zurück sein. Es war geplant, dass sie Weihnachten  in ihrer neuen Stube feiert. 

Aber nein, stattdessen verbrachte sie die Feiertage in einer kleinen Schachtel, die in einer großen Kiste lag, die wiederum in einem Regal lagerte, das in einem ungeheizten Raum aufgebaut war, der sich in einem alten Haus befand, das in der kleinen Stadt Pinneberg stand und, .... in dem sich unser zuständiges Zollamt befindet. 

Mit anderen Worten, die Post konnte sich kein rechtes Bild machen, was sich in dieser Kiste befand. Sie hatte sie an die zuständige Zollbehörde zur weiteren Kontrolle und Bearbeitung geschickt ...

Dort brauchte man noch einmal eine Woche, um mich zur Abholung einzuladen. Natürlich hatte ich vorher telefonisch versucht, die Sache zu beschleunigen, doch leider, siegte die Bürokratie. Man hatte kein Mitleid. Weder mit der nicht mehr jungen Empfängerin noch mit der schon sehr betagten Bärbel. Ich musste warten, bis ich die Einladung in Papierform in Händen hielt. Diese ließ bis zum 04.01.2019 auf sich warten. Doch dann war kein Halten mehr. Mein Mann spielte die Fotos, die Helena vom Inhalt des Paketes geschickt hatte und die www.tortula.de auf sein Handy. Damit konnte er bei Bedarf schnell zeigen, welche Gründe die kleine Bärbel hatte in die Ukraine zu reisen und anschließend zurückzukehren.

Der Zollbeamte begriff, dass Sammler komische Menschen sind und so etwas eben machen. Er lies mich ein Paar von den liebevoll verpackten Kleinigkeiten von Helena auspacken. Schließlich war er davon überzeugt, dass weder Waffen, Munition, Handelsware oder sonstige verbotene Stoffe im Päckchen versteckt waren. Ich konnte Bärbel endlich Heimholen.

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Vorher gab es Anfang Dezember in der Ukraine einen herzzerreißenden Abschied.

Die Wittig Cousinen wollten Bärbel partout nicht reisen lassen. So sehr hatten sie die Kleine lieb gewonnen.

Schließlich sprach Helena ein Machtwort und der Koffer wurde gepackt. Koffer? 

Ja Koffer. Helena hatte nicht nur die Garderobe genäht, nein, sie hatte auch einen Koffer
gefertigt. 

Gerade groß genug, dass das neue Alltagskleid, die Schürze und die Haube hinein passten.

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Nach einer Abschiedsparty brachte die ganze Familie Bärbel zum Flugplatz. Ob man sich jemals wiedersehen würde? Die Wahrscheinlichkeit war nicht sehr groß - doch wie es so schön heißt: 

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Dann begann eine lange Zeit des Wartens. Wenn Puppen reisen, ist es in der Regel so, dass sie in eine Schachtel gelegt werden, alles wird gut gepolstert und verschlossen. 

So war es auch mit Bärbel. Relativ schnell war ihre Ausreise aus der Ukraine abgewickelt. Doch die Deutsche Post durchleuchtete das große Paket von Helena, es enthielt ja nicht nur Bärbel sondern auch Weihnachtsgeschenke für meinen Mann und mich und andere Dinge, die sie in der letzten Zeit für uns gefertigt hatte. 

So viele kleine Päckchen kamen den Kontrolleuren komisch vor. Daher also der Umweg über das Zollamt.

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Überglücklich kamen mein Mann und ich aus der Kreisstadt zurück. Am heimischen Küchentisch packte ich nun endgültig aus. Endlich konnte ich Bärbel in ihrem schönen Sonntagskleid und den Kofferinhalt bewundern. 

Nach ihrer anstrengenden langen Reise wollte Bärbel schnell in ihr fertiges Heim - in den Birkenwald.

Jetzt ist sie also wieder da - zurück in ihrem schönen neuen Heim. Erst muss sie sich noch „akklimatisieren“. Doch ich denke, in Kürze wird sie sich heimisch fühlen und dann, dann erzählen wir Ihnen gemeinsam, was es mit Hitty und Bärbel auf sich hat und wieso Bärbel zu diesen wunderschönen Hitty Möbeln gekommen ist.

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