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Weihnachtsträume im Januar Museumsbericht von Gabo Richter |
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Neben bekannten Objekten wie kunstvoll bemalten Ostereiern oder Füllhasen, Weihnachtskrippen, dem Storch als Kindlesbringer, Herzen zum Muttertag, einem Silberkranz zur Silberhochzeit, Taufkerze und Rosenkranz entdeckt man in jeder Vitrine auch „richtig alte“ Ausstellungsstücke, die staunen lassen, mit welcher Kunst- fertigkeit und Hingabe früher solch vergängliche Kleinigkeiten ausgestaltet wurden. Für jeden volkskundlich Interessierten ist die Ausstellung ein unbedingtes Muss! |
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Unmöglich, auch nur die Hälfte der Exponate aufzuzählen! Aber eines ist klar – ein einziger Besuch reicht nicht aus, alles zu sehen und zu bestaunen oder die Flut der Eindrücke auch nur annähernd zu verarbeiten. |
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Bleibt noch der erste Stock des Museums, in dem das bäuerliche Leben in der „guten alten Zeit“ dargestellt ist. |
Wenn man die ausgestellten Dinge des täglichen Lebens betrachtet und dazu die kurzen, unge- schönten Zitate von „Zeitzeugen“ liest, überdenkt man künftig das Adjektiv „Gut“ vor der alten Zeit! |
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Es gibt unheimlich viel zu sehen und noch mehr zu lernen! Und selbst der Puppensammler kommt hier auf seine Kosten: Auf diesem Stockwerk steht neben einem Puppenwagen eine wunderschöne Puppenküche, die jeder Sammlung zur Zierde gereichen würde - und schon wieder beginne ich zu träumen… |
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Text und Fotos: Gabo Richter |
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