Weihnachtsträume im Januar

Museumsbericht von Gabo Richter

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„Mecki“, der berühmteste Igel aller Zeiten, dessen Abenteuer in wunderbaren Bilderbüchern festgehal- ten wurden, hat eine eigene Vitrine zusammen mit vielen Mecki-Figuren unterschiedlicher Hersteller.

 

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Im Raum rechts neben der Kasse empfängt uns ein weihnachtlich geschmücktes Wohnzimmer, hinter Glas natürlich. 

Unter dem Christbaum eine Eisenbahn, ein Zieh- Pferdchen, die Puppe in festlichem Gewand, Teddy- bär und Puppenwagen ...

... wahr gewordene Weihnachtsträume für Jungen und Mädchen.

Eine Vitrine über die gesamte Breite des Raumes ist besonders gelungen! 

Hier sind kleine Läden, eine Küche, Steckenpferdchen, Bauernhof, Hühnerstall, Trommel, Kinder-Bügeleisen, Nähmaschine und natürlich auch Puppen zu einem gefälligen Ganzen arrangiert.

Und auch ich ertappe mich bei einem Ausruf voller Wiedersehensfreude: Vor der Puppenküche entdecke ich meine „Lotti“, eine kleine „Minerva“, hergestellt von der Reichenbacher Fabrik Buschow & Beck, in einer ganz reizenden Spielschürze.

Ein Diorama „Winterwald“ mit Wildschweinen, Füchsen und Hamstern und die einzige technische Spielerei - ein Kurzfilm zum Bewegungsablauf eines aufziehbaren Äffchens mit Chinellen von Max Carl sind unsere letzten Ausstellungseindrücke.

 

In der Vorweihnachtszeit hatte sich das Museum eine Vielzahl von Aktivitäten rund ums Thema einfallen lassen: Senioren-, Familien- und Themen- Führungen, Kreativ-Kurse, eine Puppenklinik im Einsatz oder ein Kindergeburtstag im Museum standen zur Wahl.

Weil es noch früh ist am Nachmittag beschließen wir, auch die beiden Obergeschosse des Museums zu besuchen

Wir beginnen oben unterm Dach mit der Ausstellung „Bräuche durchs Jahr, Feste im Leben“.

Man soll die Feste feiern, wie sie fallen“, so lautet ein altes Sprichwort.

…Bräuche und Feste erfüllen wichtige (soziale) Funktionen…

Ein Leben ohne Feste
wäre ein langer Weg ohne Einkehr

So wird das Ausstellungskonzept passend umrissen. Eine schier unglaubliche Fülle an liebevoll über Jahrzehnte hinweg zusammen getragenen Exponaten wurde nach diesen Gesichtspunkten geordnet. 

Kein Fest im Jahres- oder Lebenslauf,
das nicht Erwähnung fände
.

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