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Weihnachtsträume im Januar Museumsbericht von Gabo Richter |
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Weihnachtsträume im Januar
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Die schmucken Gebäude des Kloster-Ensembles in mitten der gepflegten Anlage beeindrucken auch bei winterlich trübem Wetter. Vorbei an Klosterladen, Stiftskirche der Zisterzienserinnenabtei,
dem Klosterstüble, Verwaltungsgebäuden, Brotladen und Naturparkhaus weist uns das blaue Plakat den Weg
zum
Volkskunde- museum. |
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Der Rundgang durch die Ausstellung beginnt im linken Teil des Erdgeschosses. „Hänsel und Gretel“ dargestellt von einem Pärchen Krusepuppen begrüßen uns. Sie stehen vor dem Lebkuchenhaus in einem liebevoll gestalteten stimmungsvollen „Guckkasten-Diorama“ mit schwarzem Kater und dem Raben auf dem Dach. Außer den Informationen zu den Hauptakteuren wird auf einer Tafel noch einmal das Ausstellungskonzept umrissen. |
Nach der heimeligen Märchen-Szene wirkt die Bären-Rodelbahn ernüchternd. Ein reizendes Sammelsurium von Teddy-Bären der unterschiedlichsten Hersteller rutscht hier eine Rampe runter. |
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Ich hätte mir für diese lieben Bären eine winterlich weiß gestrichene Piste, einem alten Rodelschlitten, Mützen auf den Pelzköpfen und einen wehenden Schal um den Hals gewünscht! Trotzdem, Bären rufen bei Kindern wie Sammlern immer ein warmes, begehrliches Gefühl hervor - schon ertappt man sich bei dem Wunsch, den einen oder anderen in den Arm zu nehmen - (Weihnachts-)Träume! Auf einem großen mehrstufigen „Felsen“ aus Packpapier tummeln sich Steiff-Tiere, die jedem Zoo zur Zierde gereichen würden, darunter einige echte Seltenheiten! |
Für kleine (und große) Besucher verlockend wirkt eine Bretterwand mit kreisrund ausgesägten Guck-Löchern: Dahinter verbirgt sich ein Urwald mit allerlei Plüsch-Getier. Ein garantiert häufig betätigter Lichtschalter taucht den Dschungel in Finsternis, aus der die Augen einiger Tiere geheimnisvoll heraus leuchten. |
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